11. Februar 2014

**Rezension** Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

Originaltitel: Cinder
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2013
Seitenanzahl: 385 Seiten
Preis (EBook): 12,99 €
Reihe: Die Luna-Chroniken (Band 1)


Inhalt

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh ...



Bevor ich anfange...

Ich wollte dieses Buch nicht lesen. Es wurde so ein riesen Hype drum gemacht! Davor schrecke ich gern  mal zurück. Als ich dann schließlich kein Buch mehr hatte und ein neues suchte fand ich dieses wieder. Das Cover verschreckte mich und es erinnerte mich an alte Krimis oder so. Doch schließlich las ich mir den Klappentext durch und PUFF! Es war um mich geschehen! Die Wörte "Mechanikerin" und "Prinz Kai an ihren Markstand" haben schon komplett gereicht! Also habe ich mir das Buch heruntergeladen und war sofort in der Welt gefangen.


Musik dazu...

(wundervoll! I Love It!!!)



Cover und co...

Wie gesagt am Anfang hat mich das Cover eigentlich so gar nicht angesprochen. Also mit Liebe auf dem ersten Blick ist hier eher Tote Hose! Jetzt, da ich das Buch kenne würde ich das Cover doch schon befürworten. Es ist mal was anderes und hebt sich ab. Trotzdem mag ich das amerikanische wesentlich lieber! Bei dem Titel bin ich mir nicht so sicher.



Schreibstil

Das Buch ist in der Sie-Form geschrieben. Aber trotzdem gelingt es der Autorin das man sich in Cinder hinein versetzen kann. Es fühlt sich nicht so an als wäre man ein Außenstehender sondern Cinder selbst. Auch aus Kais Sicht wird geschrieben.
Die ganze Art ist sehr Jugendlich und lebhaft geschrieben. Trotzdem glaube ich das dieses Buch wirklich jedes Alter ansprechen kann. Die Wörter haben mich gefesselt und schon kurz nach Beginn des Buches war ich in dem Buch drin. Einfach gesagt: man wird in eine Welt gezogen und will nicht mehr hinaus.


Meine Meinung



Durch die simple Umgebung, nicht zu übertriebene Zukunft und dem Schreibstil (wie schon gesagt) ist es mir gelungen schnell in die Geschichte rein zukommen. Es ist wirklich schön mal eine Distopy zu lesen wo es zumindestens noch Ansatzweise Ähnlichkeiten mit der jetzigen gibt. Ich meine so was wie Panem und Divirgent ist zwar wirklich toll, aber dort sieht man kein Stück was mit der Rest der Welt passiert. Hier wird man in die Politik der Welt gezogen und das wird nicht einmal langweilig. Was ich damit sagen möchte ist das der gesamte Zustand durchdacht ist.
Von Cinder bin ich wirklich beeindruckt. Weil man sie verstehen kann, sie war nicht der Engel in Person aber auch nicht egoistisch. Cinders Gedankengänge waren verständlich und wirklich menschlich (ha ha). Auch Kais Lage ist nicht gerade einfach. Und Trotzdessen wächst er einen auch ans Herz.
Durch diese beiden hindurch habe ich alles mit gefühlt was sich hier abgespielt hat. Die Panik vor der Pest, die Angst vor den Lunariern, die Treue zu dem Imperator und Kaiser. Ich habe mit Cinder, Kai und sogar mit den gesamten Asiatischen Staatenbund mitgefiebert. 
Am Ende des Buches habe ich mich gefreut. Nicht wegen dem tollen Ende, nein. Das Ende war offen und hat einen nächsten Teil versprochen. Nein, ich habe mich darüber gefreut das die gesamte Handlung im Buch sich komplett geändert hat. Ich habe das gar nicht wirklich bemerkt, aber zum Schluss ging es um etwas weit aus wichtigeren als am Anfang. So war auch der Showdown und das Ende ehr als zufriedenstellend und lässt mehr als genug für die weiteren Teile offen.


Fazit

Die Geschichte von Cinder und Kai hat mich gefesselt. Ich habe schon nach den ersten paar Seiten mitgefiebert und gefühlt. Allgemein habe ich das ganze Buch irgendwie nur Spekulationen angestellt. Und obwohl ich in vielen von ihnen richtig lag, waren sie doch ganz anders als erwartet. Die komplette Handlung ändert sich im Laufe der Geschichte und trotzdem wurden die anfänglichen Punkte nie wirklich aus den Augen gelassen. Die Geschichte hat sich einfach erweitert und hatte nachher viel mehr Größe als der Klappentext auch nur ansatzweise zeigt.
Dieses Buch ist einfach gelungen und ich kann es nur jedem ans Herz legen. Die Tiefe, die Elemente aus dem Märchen und das gesamte Umfeld. Ich kann das alles kaum beschreiben weil es einfach nur fantastisch ist. Alles wichtige, was ein Buch ausmacht und noch viel mehr ist da und wurde perfekt ausgearbeitet.





Über die Autorin

Die US-amerikanische Schriftstellerin Marissa Meyer wurde in Tacoma, im Bundesstaat Washington geboren, wo sie auch heute mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen lebt. Bereits in ihrer Kindheit träumte sie davon, einmal vom Schreiben leben zu können und begann in ihrer Jugend, Sailor Moon Fanfiction zu verfassen. Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen und hat im Anschluss an ihren Highschool-Abschluss Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert. Im Dezember 2013 erscheint in Deutschland ihr Debütroman, der gleichzeitig der erste von vier Bänden der "Luna-Chroniken" ist.


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